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April 24 2015

Mitmachen: SPD-Barcamp 2015 #DigitalLEBEN

In der Kalk­scheune in Ber­lin findet morgen, am 25. April, das SPD-Bar­camp #Digi­tal­Le­ben statt. Alle, die die digitale Zukunft aktiv mitgestalten wollen, sind aufgerufen an dieser Veranstaltung teilzunehmen. Auch die Vorratsdatenspeicherung wird Thema sein.

Veranstaltungsdetails

  • Barcamp #DigitalLEBEN
  • am 25. April 2015
  • um 10.00 Uhr
  • Kalkscheune
  • Johannisstraße 2, 10117 Berlin

Vorratdatenspeicherung in der SPD

Insgesamt gibt es vier Workshops, die die Verhinderung der Vorratdatenspeicherung klar im Visier haben. Hier finden Sie eine Programmübersicht der Workshops und die Anmeldung zum Barcamp. Für Digitalcourage sind Rena Tangens und padeluun mit vor Ort und bieten eine Session zum Thema „Datensammeln/ BigBrotherAward“ an.

SPD-Barcamp: Themen einbringen

Im Rahmen des Barcamps soll das SPD-​​Programm für die digi­tale Gesell­schaft geschrie­ben werden, das im Dezem­ber 2015 dem Par­tei­tag vor­ge­legt wird. Ihre Ideen und Meinungen zum Thema sind gefragt, um ein klares Zeichen gegen die geplante Einführung der Vorratsdatenspeicherung zu setzen.

Weiterführende Links

Bild: SPD


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Österreich: Überwachung per polizeilichem Staatsschutzgesetz

Mit dem polizeilichen Staatsschutzgesetz (PStSG) wollen Behörden in Österreich die Rechtslage auf den Kopf stellen. Auf Grundlage einer anlasslosen Überwachung von Personen und Organisationen wollen die Behörden eingreifen, bevor eine Straftat begangen wird. Es reicht, wenn das Kommunikationsverhalten in ein bestimmtes Raster fällt. Zum Beispiel, wenn ein „verfassungsgefährdender Angriff“ vermutet wird. Die Kriterien hierfür sind schwammig, weshalb prinzipiell jede Person verdächtig ist. Das Gesetz soll 2016 in Kraft treten.

Das polizeiliche Staatsschutzgesetz (PStSG)

  • Ermittlungsdaten bis zu fünf Jahren speichern
  • Unter dem Begriff "Vertrauenspersonenevidenz" sollen V-Leute für den Staatsschutz eingesetzt und bezahlt werden
  • auch Zugriff auf Auskünfte über Kfz-Kennzeichen

Kritik vom Arbeitskreis Vorratsdaten Österreich

Der Gesetzesentwurf zum neuen polizeilichen Staatsschutz (PStSG) schafft unkontrollierte Überwachungsbefugnisse, welche gegen alle unliebsamen Bevölkerungsgruppen eingesetzt werden können. Das und bezahltes Spitzelwesen sind das Fundament dieses neuen "Feindrechtsstaat", indem die eigene Bevölkerung ins Fadenkreuz der Behörden kommt. Der Arbeitskreis Vorratsdaten (AKVorrat) warnt vor der Errichtung eines Systems von unklaren Rechtsbegriffen (zB „verfassungsgefährdender Angriff“) in einem bunten Strauß von Straftatbeständen in Kombination mit mächtigen und geheimen Befugnissen, welches durch (bewusste) Intransparenz Missbrauch im Namen des „Staatsschutzes“ geradezu provoziert. Die umfängliche Stellungnahme des AKVorrat im Begutachtungsverfahren liefert dafür auch konkrete Beispiele. Dieses Gesetz muss zurück an den Start.

Thomas Lohninger vom Arbeitskreis Vorratsdaten Österreich auf akvorrat.at

Weiterführende Links

Bild: Markus Winkler CC BY SA 2.0

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live im Radio: padeluun zur Vorratsdatenspeicherung

Bis zur Sommerpause wollen SPD und CDU die Vorratsdatenspeicherung in Deutschland einführen, während in den Niederlanden und in Bulgarien Gerichte die jeweilige nationale Regelung der Vorratsdatenspeicherung vorerst außer Kraft gesetzt haben. Nach dem Urteil des Europäischen Gerichtshofes vom April 2014 ist die Rechtslage eindeutig: Vorratsdatenspeicherung widerspricht der Grundrechte-Charta der EU! Das ist ein Grundsatz-Argument, das weder in Brüssel noch in Berlin aufgeweicht werden kann.

5-Minuten-Info: Vorratsdatenspeicherung

Samstag, 25. April WDR 5 ab 9:20 Uhr

WDR 5: „Vorrat mit Verfallsdatum“, zu Gast padeluun von Digitalcourage und Tobias Schwarz von Netzpiloten.de
WDR 5, Sendung: „Funkhaus Wallrafplatz“
Samstag, 25. April 2015: 9:20 - 10:00 Uhr

Diskutieren Sie live mit

Hörerinnen und Hörer können sich an der Diskussion live beteiligen unter der kostenlosen WDR 5 Hotline: 0800 5678- 555 oder kommentieren Sie auf der Seite der Sendung.

Weiterführende Links

Bild: Montage Screenshot WDR + Christian Scholz CC BY NC 2.0

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Reposted bymadgyver madgyver

April 23 2015

Überwachung: BND und NSA spionieren gemeinsam

Der Bundesnachrichtendienst BND erhält von der NSA seit Jahren sogenannte Selektoren wie IP-Adressen und Telefonnnummern und spioniert diese Ziele für die NSA aus. Wie der Spiegel berichtet, macht jetzt ein Beweisantrag der Linken, der Grünen und des NSA-Untersuchungsausschusses öffentlich, dass bis zu 40.000 dieser NSA-Selektoren gegen die Interessen von Personen und Firmen in Deutschland und Westeuropa gerichtet sind.

BigBrotherAward 2015 für den BND

Der Bundesnachrichtendienst, vertreten durch seinen Präsidenten Gerhard Schindler (FDP) erhielt dieses Jahr einen BigBrotherAward für eine ganze Palette von Skandalen sowie Datenschutz- und Bürgerrechtsverstößen. In seiner Laudatio sagte Dr. Rolf Gössner von der Internationalen Liga für Menschenrechte: „Unter anderem wird dem BND der Preis zuerkannt, weil er aufs Engste in den menschenrechtswidrigen NSA-Überwachungsverbund verflochten ist und damit in den globalen Massenüberwachungsskandal“. Die Laudatio ist auf unserem Vimeo-Kanal zu sehen.

Mitmachen und dem BND die Mittel kürzen!

Der BND will 300 Millionen Euro extra für seinen Überwachungs-Apparat. Angesichts seiner Verstrickungen fordern wir: dem BND die Mittel kürzen! Bis zum 29. April 2015 kann die Petition unterzeichnet werden.

Foto: Robert Agthe: "Mainframe des Bösen" Lizenz: by 2.0

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„Freiheit statt Angst“-Tour ist gestartet

Seit 2006 gehen jährlich Tausende auf die Straße, um gegen den ausufernden Überwachungswahn zu demonstrieren. In diesem Jahr tourt die Demo „Freiheit statt Angst“ durch ganz Deutschland. Anlässlich der BigBrotherAwards stellte Bielefeld die Auftaktdemo der Tour.

„Freiheit statt Angst“-Tour ins Rollen bringen

Der Auftakt in Bielefeld ist gemacht, jetzt gilt es: weiter mobilisieren und das neue Konzept der „Demo auf Tour“ überall zu verbreiten. Im Laufe der Tour wollen wir immer mehr werden! In Bielefeld war padeluun von Digitalcourage vor Ort und machte klar: „Wir sind relevant und wir werden uns auch diesmal durchsetzen.“

Vorratsdatenspeicherung verhindern

Am 15. April hat Justizminister Heiko Maas (SPD) die Leitlinie zur neuen Vorratsdatenspeicherung vorgestellt. Damit ist das Kernthema der „Freiheit statt Angst“-Tour für dieses Jahr festgelegt. Wir wollen die geplante Vorratsdatenspeicherung schon im Keim ersticken und fordern: Für immer weg mit der Vorratsdatenspeicherung! Stoppt den Überwachungswahn! Vorratsdatenspeicherung europaweit verbieten!

Protest gegen Überwachung selbst organisieren!

Ob die Freiheit statt Angst auch in Ihrer Stadt vorbei kommt? Das hängt ganz von Ihnen ab: Die Einführung der Vorratsdatenspeicherung muss verhindert werden. Helfen Sie in Ihrem Ort, in Ihrer Stadt eine Demonstration auf die Beine zu stellen. Protest muss organisiert werden und der AK-Vorrat steht Ihnen dabei mit Rat und Tat zur Seite. Koordinatorin der „Freiheit statt Angst“-Tour ist Sandra Zecchino

Die nächsten Stationen der „Freiheit statt Angst“-Tour

Weiterführende Links

Bild: Sandra Zecchino CC BY SA 3.0


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April 21 2015

Herr Juncker, halten Sie die Datenschutzversprechen

Als im vergangenen Jahr die neue EU-Kommission ihren Dienst antrat, hatte sie ein Erbe zu übernehmen: Das Datenschutzreformpaket. Viviane Reding, ehemals in der Kommission für die Reform zuständig, versprach damals „absolut“, dass die bestehenden Datenschutzregeln nicht unterboten werden würden. Nun, nicht erst seit den BigBrotherAwards und der Laudatio von Max Schrems auf die deutschen Innenminister wissen wir, dass das leider nicht mehr stimmt. Gemeinsam mit 65 Organisationen aus der ganzen Welt fordern wir die EU-Kommission und EU-Kommissionspräsident Juncker deshalb auf, tätig zu werden. Die gegebenen Versprechen einzuhalten. Und die Vorbildrolle Europas auszufüllen. Denn wenn wir es nicht schaffen, Standards für den Datenschutz zu setzen, hat das Auswirkungen auf die ganze Welt, wie Joe McNamee von Edri bemerkt.

Unser gemeinsamer Brief fordert deshalb die aktuelle EU-Kommission auf, die Datenschutzversprechen endlich Ernst zu nehmen und den Datenschutz wirklich voranzutreiben statt zu verwässern. Wird sich Juncker für den Schutz unserer Rechte aussprechen oder ebenfalls nur herumlavieren, wie der aktuelle und der ehemalige deutsche Innenminister? Eine ausführliche Analyse des aktuellen Stands der Datenschutzreform gibt's bei Edri unter Data Protection Broken Badly oder bei uns im Themenbereich EU-Datenschutz.

Sollte Präsident Juncker oder die Kommission antworten, dokumentieren wir das natürlich auch hier.

Der Brief im Wortlaut:

Dear President Juncker,

The undersigned organisations, NGOs from the European Union and around the globe are deeply concerned at the changes to the data protection reform package being made in the Council of the European Union. Europe's data protection framework is not just important for the protection of European citizens, it is not just important for building trust in European businesses, it is also crucial as an international gold standard for data protection and privacy on a global level.

On behalf of the College of Commissioners, former European Commission Vice-President Viviane Reding promised European citizens and businesses stronger, unified data protection rules, bringing them „into the digital age without compromising the high level of data protection which has been in place in Europe since 1995“. Dropping below the levels of protection in the 1995 Directive would be „an absolute red line“ for the Commission, she promised. The Council has retreated beyond this line and is disappearing into the distance, as our recently published analysis demonstrates.

A failure of the European Commission to maintain levels of data protection in the 1995 Directive would be a breach of the promise made by the European Commission, it would be a breach of the promise of treaty-level protection of the right to personal data enshrined in Article 8 of the Charter of Fundamental Rights and it would be a crushing breach of trust for this, in your words, „last chance“ Commission.

We write this letter with one simple question – will you take responsibility for ensuring that the Commission's legal and political promise will be kept?

We look forward to your timely answer, before the Council completes its discussions ahead of the trialogue negotiations on this proposal.

Yours sincerely

Mehr Informationen

  • Der Brief bei Edri.

Autor: Dennis Romberg
Bild: (European Parliament, CC-BY-NC-ND)


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April 18 2015

BigBrotherAwards: Die Preisträger


Das komplette Video der Verleihung ist auf unserem Vimeo-Kanal zu sehen.


Auszüge aus den Begründungen der Jury

Die vollständigen Texte sowie Bilder von der Verleihung finden Sie auf der BigBrotherAwards-Website.

Bundesnachrichtendienst

Demnächst soll der BND einen höchst fragwürdigen Freibrief erhalten, nämlich die Lizenz oder Ermächtigung zur anlasslosen Ausforschung sozialer Netzwerke wie Facebook, Flickr, YouTube oder Twitter, aber auch von Blogs und Internet-Foren. (...) Solche hochgerüsteten, letztlich unkontrollierbaren Präventionsdienste wuchern im Schatten des demokratischen Rechtsstaats, bedrohen Menschen, politisch-soziale Bewegungen und deren Freiheitsrechte.

Dr. Rolf Gössner von der Internationalen Liga für Menschenrechte

Amazon Logistik GmbH in Bad Hersfeld und die Amazon Koblenz GmbH

Den deutschen Amazon-Töchtern - und wir gehen davon aus, dass weitere Unternehmensteile mit diesen Regelungen arbeiten, weil es sich bei den uns vorliegenden Verträgen und Erklärungen um Standard-Formulare handelt - können wir nur dringend raten, die bisher verwendeten Einwilligungserklärungen zu vergessen und die Verarbeitung und Nutzung von Beschäftigtendaten in den USA zu stoppen.

Prof. Dr. Peter Wedde vom Institut für Datenschutz, Arbeitsrecht und Technologieberatung

„Hello Barbie“ von den Firmen Mattel und Toytalk

Als informierte und mündige Bürger brauchen wir eine Sensibilität dafür, welche Daten wir in wessen Hände geben, und was damit angestellt wird. Wir müssen den schmalen Grat finden zwischen einer goldenen Zukunft des Fortschritts – und der Unterwerfung unseres Zusammenlebens unter die gewinnorientierten Interessen einiger weniger großer Konzerne.

Linus Neumann vom Chaos Computer Club

Amazon Mechanical Turk und Elance-oDesk

Beide Plattformen vermitteln online Arbeitspäckchen – von Mikrojobs für Cent-Beträge bis Webdesign zum Pauschalpreis. Arbeit auf Zuruf, für Hungerlohn, auf eigenes Risiko, ohne jegliche soziale Absicherung. Verlockend für Arbeitgeber, die niemanden mehr einstellen müssen, weil sie sich auf dem „digitalen Arbeitsstrich“ nach Lust und Laune bedienen können. (...) Das ist kein Trend, der einfach so passiert. Sondern das ist neoliberale Strategie. Sie macht Arbeit für Unternehmer, die diese Bezeichnung nicht verdient haben, auf Zuruf verfügbar, jederzeit kündbar, spart Sozialabgaben und Steuern und ist vor allem: billig.

Rena Tangens von Digitalcourage

Bundesministerium für Gesundheit, vertreten durch Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe

Die Regierung beschließt die Einführung einer flächendeckenden Technologie und schreibt dafür Paragraphen in das Sozialgesetzbuch, die nicht der Gesundheit dienen, sondern ausschließlich den Finanzmärkten und ihren Handlangern, der (meist börsennotierten) IT-Industrie. Nicht Diagnostik und Heilbehandlung - Ausbildung der Ärzte, Zeit für Gespräche mit der Ärztin oder dem Arzt oder bessere Personalausstattung in Kliniken - werden gestärkt, sondern die Lobbyisten haben gewonnen, die Signaturen, Chip-Karten und technische Infrastruktur verkaufen wollen. Das nenne ich Förderung der Finanzwirtschaft auf Kosten aller Versicherten.

padeluun von Digitalcourage

Bundesinnenminister Thomas de Maizière und Ex-Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich

Beide Innenminister, der jetzige, Thomas de Maizière, und der ehemalige, Hans-Peter Friedrich, ließen ihre Beamten, in enger Kooperation mit Lobbyverbänden, den europäischen Datenschutz ins Gegenteil verkehren. (...) Das deutsche Innenministerium ist, wie interne Dokumente zeigen, an dieser Grundrechts-Vernichtung federführend beteiligt. Bei unserem Projekt „LobbyPlag“ führte Deutschland die Statistik aller EU-Staaten sogar an. Kein anderes Land unterstützte in den ersten drei Kapiteln der Verordnung mehr negative Änderungen – das vermeintliche "Mutterland des Datenschutzes" verwies damit sogar Großbritannien auf Platz zwei im Negativranking

Max Schrems von Europe versus Facebook

Neusprech-Award: Digitale Spurensicherung

Es geht darum, die kommunikativen Fingerabdrücke aller Deutschen anlasslos zu speichern, in der Hoffnung, damit ein paar Kriminelle leichter identifizieren zu können. Es geht also weiterhin um einen Generalverdacht, es geht darum, dass es bei dieser Idee keine Unschuldigen mehr gibt und darum, dass damit gleich mehrere Grundrechte verletzt werden. (...) Es wäre besser, das Verbotene endlich dort zu belassen, wo es diverse Richter beerdigt haben: auf dem Ideenfriedhof der Grundrechtsgegner und Überwachungsfanatiker. Um daran zu erinnern, dass Zombies ins Reich der Phantasie gehören und nicht in die Politik, erhält die „digitale Spurensicherung“ einen Neusprech-Award.

Kai Biermann von neusprech.org

Bild: Matthias Hornung CC by 4.0

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BigBrotherAwards in den Medien


Das komplette Video der Verleihung ist auf unserem Vimeo-Kanal zu sehen.


BigBrotherAwards 2015 in den Medien

Bild: Matthias Hornung / Photocube CC by 4.0
Update der Liste: 22.04.2015

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April 10 2015

Aktionstag gegen Auswertung von Passagierdaten

Das Europäische Parlament plant eine Richtlinie, nach der alle Fluggesellschaften alle Passagierdaten (PNR) an Ermittlungsbehörden weiterleiten sollen. Dort werden die Daten aller Flugreisenden in der EU fünf Jahre gespeichert und elektronisch ausgewertet. Diese Vorratsdatenspeicherung von Reisedaten ist genauso abzulehnen wie die Vorratsdatenspeicherung der Telekommunikationsdaten. Schließlich übersteigt die Summe aller Überwachungsmaßnahmen schon jetzt das für eine freie und demokratische Gesellschaft verträgliche Maß. Somit ist PNR ein grundrechtswidriger Eingriff in die Privatsphäre der Bürger.innen.

Aktionen: Zeiten und Orte

Gegen diese Richtlinie gibt es nun den zweiten Aktionstag an Flughäfen in ganz Deutschland.

  • Berlin-Tegel, Terminal A+B, 14 bis 18 Uhr
  • Frankfurt/Main
  • Hamburg
  • Köln/Bonn, Terminal 1/Abflug, 11 bis 15 Uhr
  • Leipzig/Halle, 14 bis 17 Uhr
  • Nürnberg
  • Stuttgart, Terminal 3, 10 bis 16 Uhr

Fluggastdatenspeicherung

Weiterführende Links

Bild: K.H.Reichert CC BY 2.0


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Demonstration gegen Überwachung am 17. April in Bielefeld

Schon seit 2006 gehen wir jährlich auf die Straße, um gegen den ausufernden Überwachungswahn zu demonstrieren. In diesem Jahr haben wir uns etwas Besonderes ausgedacht: Die Demo unter dem Titel „Freiheit statt Angst“ tourt durch ganz Deutschland. Anlässlich der BigBrotherAwards stellt Bielefeld die Auftaktdemo.

Details zur Demo

Demonstration: Stoppt den Überwachungswahn!
Freitag, 17. April 2015
Start: 16:00 Uhr Bahnhofsvorplatz, Bielefeld
Ende: 17:30 Uhr, Ravensberger Spinnerei, Hechelei
Auftakt der bundesweiten „Freiheit statt Angst“-Tour 2015

Demo gegen Überwachnung in Ihrer Stadt

Ob die Freiheit statt Angst auch in Ihrer Stadt vorbei kommt? Das hängt ganz von Ihnen ab: Machen Sie mit und organisieren Sie eine eigene Demo in Ihrer Stadt. Wir helfen gerne mit Rat und Tat. Mailen Sie an sandra.zecchino@digitalcourage.de

Mehr Informationen auf der Seite von "Freiheit statt Angst"

Bild: Digitalcourage e.V. CC BY SA 3.0


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April 09 2015

Jugendmediencamp: Mit der Technik in die Pampa

Dieses Jahr steht das Jugendmediencamp Nordwest unter dem Motto "Enthüllen statt Enthalten". Dabei geht es nicht um Pornographie, sondern um Enthüllungsjournalismus. Das heißt, sich in der Gesellschaft einzumischen anstatt sich entspannt zurückzulehnen.

Workshops

Neben einer Podiumsdiskussion, Erzählcafes und Kunstpausen können die Teilnehmer.innen zwischen elf verschiedenen Workshops wählen: Analoge und digitale Fotografie, Zeitung, Radio, Kurzfilm, Poetry Slam, Theater, Band, Grafikdesign, Youtube und Musical.

Details zum Jugendmediencamp

Wann? 13. bis 17. Mai 2015
Wo? Campingplatz Loxstedt bei Bremerhaven, Shuttle ab Bahnhof
Wer? Menschen zwischen 14 und 25 Jahren
Wie viel? 39 Euro, inklusive Verpflegung und Unterkunft.

Weiterführende Links

Bild: Jugendmediencamp Nordwest CC BY NC SA 2.0

April 08 2015

Fachtagung "Stopp dem Überwachungsstaat"

Business Crime Control lädt ein zur Fachtagung "Wer NSA sagt, muss auch BND sagen - Stopp dem Überwachungsstaat".

In Vorträgen und Diskussionen wird folgenden Fragen nachgegangen:

  • Ist die totale Überwachung überhaupt noch mit parlamentarischen Mitteln zu stoppen?
  • Was leistet der NSA-Untersuchungsausschuss?
  • Parlamente und Geheimdienste: Wer kontrolliert wen?

Referenten

Zu den Vortragenden gehören Hans-Christian Ströbele (MdB Fraktion Bündnis 90/Die Grünen) und Dr. Rolf Gössner (Rechtsanwalt, Publizist und Autor).

Veranstaltungsdetails

Ort: Frankfurt University of Applied Sciences, Frankfurt am Main, Nibelungenplatz 1
Zeit: Samstag, 18. April 2015, 13 bis 18 Uhr
Teilnahmegebühr: zehn Euro, ermäßigt fünf Euro

Weiterführende Links

Bild: Business Crime Control

Digitalcourage-Newsletter April 2015

Letztes Jahr haben wir zusammen mit dem CCC und der Internationalen Liga für Menschenrechte Strafanzeige wegen der totalen Überwachung der Bevölkerung gegen die Bundesregierung und Geheimdienste erstattet. Anders als im Fall von Kanzlerin Merkels Handy hat es Generalbundesanwalt Range bisher immer noch nicht für nötig befunden, ein Ermittlungsverfahren einzuleiten. Aber wir lassen uns nicht abwimmeln: unsere Anwälte fassen bei unserer Strafanzeige gerade noch einmal nach.

Inhalt:

  1. Kommen Sie zu den BigBrotherAwards 2015!
  2. Demonstration gegen Überwachung am 17.4. in Bielefeld
  3. Zamir-Netz-Gründer Eric Bachman in Deutschland
  4. Software für Engagierte erhält Open-Source-Preis für civiCRM
  5. Industrieverband Bitcom stellt sich auf die Seite der Datenkraken
  6. Petition: Amnesty International für Menschenrecht auf Privatsphäre
  7. BigBrotherAwards: Neue Website ist online!
  8. In unserem Shop: Briefumschläge mit „Aha-Effekt“
  9. Termine

1. Kommen Sie zu den BigBrotherAwards 2015!

Am 17. April ist es soweit: Sie sind herzlich zur Verleihung der BigBrotherAwards 2015 eingeladen! Die Gala findet von 18 bis 20 Uhr in der Hechelei im Ravensberger Park in Bielefeld statt. Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Karten finden Sie in unserem Online-Shop, und alle weiteren Informationen können Sie auf unserer neuen Website nachlesen:

Neue Website für die BigBrotherAwards

Hier gibt es Tickets für die BigBrotherAwards-Gala
... und hier Tickets für das anschließende Essen

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Noch fehlen uns 11.000 Euro für die Finanzierung der BigBrotherAwards 2015.
Bitte unterstützen Sie unsere Arbeit -- jede Spende hilft!
oder per Überweisung IBAN: DE37 3702 0500 5459 5459 14

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2. Demonstration gegen Überwachung am 17.4. in Bielefeld

Schon seit 2006 gehen wir jährlich auf die Straße, um gegen den ausufernden Überwachungswahn zu demonstrieren. In diesem Jahr haben wir uns etwas besonderes ausgedacht: Die Demo unter dem Titel „Freiheit statt Angst“ tourt durch ganz Deutschland. Anlässlich der BigBrotherAwards stellt Bielefeld die Auftaktdemo.

Demonstration Stoppt den Überwachungswahn!
Freitag, 17. April 2015
Start: 16:00 Uhr Bahnhofsvorplatz, Bielefeld
Ende: 17:30 Uhr, Raspi, Hechelei
Auftakt der bundesweiten „Freiheit statt Angst“-Tour 2015

Ob die Freiheit statt Angst auch in Ihrer Stadt vorbei kommt? Das hängt ganz von Ihnen ab: kümmern Sie sich drum! Wir helfen gerne mit Rat und Tat. Wenn Sie was organisieren wollen, mailen Sie an sandra.zecchino@digitalcourage.de

3. Zamir-Netz-Gründer Eric Bachman in Deutschland

Als Anfang der 90er Jahre der Krieg in Jugoslawien begann, reiste Eric Bachman nach Zagreb. Er sah die Notwendigkeit, die Bevölkerung auf beiden Seiten der Front miteinander zu vernetzen, denn als Krieg ausbrach, wurden Telefonleitungen blockiert und teilweise zerstört. Damit wieder kommuniziert werden konnte, hat Digitalcourage (damals noch FoeBuD e.V.) das Mailbox-Netzwerk Zamir (dt.: „für Frieden“) mit aufgebaut. Eric Bachman war vor Ort und half, Mailboxen zu installieren in Zagreb, Belgrad, Tuzla, Ljubljana, Priština und Sarajevo. Damit die drei Jahre lang belagerte Stadt Sarajevo einen Zamir-Netzknoten erhalten konnte, mussten einige Computer unter Lebensgefahr durch einen engen Tunnel in die belagerte Stadt geschleust werden. Mittelpunkt des Zamir-Netzwerkes war Bielefeld, denn in unserem Keller in der Marktstraße betrieben wir den zentralen Mailbox-Knoten. Eric Bachman ist zur Zeit in Deutschland, um sein Archiv aufzuarbeiten. Für interessierte (Netz)historiker.innen stellen wir gern Kontakt her.

Interview mit Eric Bachman
Hintergrund-Artikel zum Zamir-Netz

4. Software für Engagierte erhält Open-Source-Preis für CiviCRM

Der Verein „Software für Engagierte“ wurde für die exzellente freie Software CiviCRM ausgezeichnet. Mit dem Programm können Non-Profit-Organisationen professionell ihre Kontakte verwalten. In diesem Verein haben sich Organisationen und Menschen zusammengeschlossen, um CiviCRM voran zu bringen, unter anderem:
Robin Wood, Internationaler Versöhnungsbund, Peace Brigades International, KDE e.V., muslimehelfen, Ökolöwe, FIfF, forumZFD, Gemeingut in BürgerInnenhand (GIB), Borneo Orangutan Survival (BOS Deutschland), Democracy International und Digitalcourage.

„Software für Engagierte“ pflegt seit mehr als drei Jahren gemeinnützig eine deutsche Version von CiviCRM. Mittlerweile wird CiviCRM weltweit von etwa 10.000 Organisationen genutzt. Wir gratulieren zum Preis!

CiviCRM-Website
Website von Software für Engagierte

5. Industrieverband Bitcom stellt sich auf die Seite der Datenkraken

Dieter Kempf, Präsident des Industrieverbands BITCOM, sprach beim OpenUp Camp über den Umgang mit Daten in der IT-Branche. „Dieter Kempf hat sich besonders gefreut, dass es gelungen sei, aus der europäischen Datenschutzgrundverordnung die ‚Datensparsamkeit‘ herauszuverhandeln", berichtet Detlev Sieber, organisatorischer Geschäftsführer von Digitalcourage. „Dieter Kempf bezeichnet die Vorratsdatenspeicherung als unvermeidlich. Kritiker.innen nennt er „naiv" und behauptet, mit „intelligenten Lösungen" die gefährlichen Folgen der Freigabe unserer Daten aufhalten zu können.“
„Unsere Grundrechte werden mit diesem Weltbild leichtfertig aufgegeben“, sagt Detlev Sieber und ergänzt: „Ich wünsche mir besonders von jungen Menschen in der IT-Branche, dass sie kritisch hinterfragen, wenn die Industrie euphorisch träumt von Smart Technology, Big Data und Co., denn ich höre nur Worthülsen, mit denen die Geschäftsideen der globalen Datenkraken aus dem Silikon Valley nachgebetet werden. Was wir in der Wirtschaft tatsächlich brauchen, sind datenschutzfreundliche Unternehmen.“

EU-Datenschutz: Ein schwarzer Blick in die Blackbox des Ministerrats

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Wirken Sie mit -- Werden Sie Fördermitglied bei Digitalcourage

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6. Petition: Amnesty International für Menschenrecht auf Privatsphäre

Amnesty International fordert in einer Online-Petition Bundeskanzlerin Angela Merkel auf, das Menschenrecht auf Privatsphäre zu schützen. Wenn E-Mails, Telefonate, SMS, Chats, Bewegungsprofile und Daten in der Cloud ausspioniert, gesammelt und gespeichert werden, ist das ein schwerer Eingriff in das Recht auf Privatsphäre. Und das ist nichts Geringeres als eine Verletzung des Menschenrechts. Amnesty International erklärt: „Dieses Recht ist unter anderem in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte (Art. 12), im UN-Zivilpakt (Art. 17), und in der Europäischen Menschenrechtskonvention (Art. 8) verankert und schützt das Privatleben und die private Kommunikation jedes Menschen.“ Wir freuen uns, dass Amnesty International sich nun auch für dieses Thema einsetzt, und unterstützen selbstverständlich die Petition.

Petition für Menschenrecht auf Privatsphäre jetzt mitzeichnen

7. BigBrotherAwards: Neue Website ist online!

Geschafft! Stolz präsentieren wir die neue Website für die deutschen BigBrotherAwards. Wir wünschen viel Freude und Erkenntnisse beim Nutzen der Site. Alle Informationen zur Jury, den Datenkraken und Laudationen finden Sie jetzt anschaulicher und übersichtlicher. Es wird allerdings noch ein paar Wochen dauern, bis sich alles richtig eingespielt hat.
Wir bedanken uns ganz herzlich bei dem Team von Palasthotel für die prächtige Unterstützung und den großen Einsatz! Falls Fehler gefunden werden, bitte an mail@digitalcourage.de melden. Danke!

Neue Website der BigBrotherAwards
Website Palasthotel, Gesellschaft für digitale Pracht

8. In unserem Shop: Briefumschläge mit „Aha-Effekt“

Weil es Dritte nichts angeht, was in Ihren Briefen steht, gehören Briefe in Umschläge, und die dürfen nur die Empfänger.innen öffnen! Dieses Briefgeheimnis ist durch Artikel 10 des Grundgesetzes garantiert. Im Netz ist das ähnlich: Wir sollten unsere elektronische Post in sichere „Briefumschläge“ stecken, also verschlüsseln. Wenn wir nicht-verschlüsselte E-Mails empfangen, sollten wir uns vorstellen, dass sie so aussehen wie dieser Briefumschlag mit „Aha-Effekt“: So, als wäre unsere Post unterwegs aufgerissen worden. Mit diesen Briefumschlägen machen Sie Freunde, Kolleginnen und Behörden auf Massenüberwachung aufmerksam.

50 Briefumschläge im Format Din C6 (ohne Fenster)
50 Briefumschläge im Langformat: (mit Fenster / ohne Fenster)

9. Termine

11. April: bundesweite Aktionstage zu Passagierdaten
17. April: BigBrotherAwards 2015 -- Verleihungsgala in der Hechelei, Bielefeld Eintrittskarte: BigBrotherAwards Verleihungsgala 2015 Gutschein: BigBrotherAwards 2015, Teilnahme am „Danke-Essen“
17. April: Demonstration „Freiheit statt Angst“ um 16:00 Uhr vor dem Hauptbahnhof Bielefeld
22. April: Tagung „Wessen Internet? Geschlechterverhältnisse und Gender-Debatten im Netz“ der Friedrich-Ebert-Stiftung, Berlin (mit Rena Tangens)
22.--26. April: EMAF -- European Media Art Festival, Osnabrück
25. April 2015: SPD-Barcamp #DigitalLEBEN, Berlin
23. Mai: FsA-Tour: Station Hamburg
4.--7. Juni: Digitalcourage mit Infostand beim Evangelischen Kirchentag, Stuttgart
10. Juni: verdi-Tagung zu eGovernment & Datenschutz, Berlin (mit padeluun)
20. Juni: Aktion am Willy-Brandt-Haus, Berlin, gegen Vorratsdatenspeicherung
11.--13. Juni: 66. Deutscher Anwaltstag, Hamburg (mit Rena Tangens)
12.--14. Juni 3. No-Spy-Konferenz im Literaturhaus, Stuttgart

P.S.: Helfen Sie uns, hartnäckig zu bleiben -- werden Sie Fördermitglied bei Digitalcourage!

April 03 2015

BigBrotherAwards 2015 am 17. April

Seit Monaten recherchieren wir intensiv für die BigBrotherAwards die Machenschaften von kommerziellen und staatlichen Datenkraken, die es auf unsere Daten und Grundrechte abgesehen haben. Am 17. April ist es dann soweit: Wir verleihen die BigBrotherAwards 2015.

Verleihung der BigBrotherAwards

Freitag, 17. April 2015, 18 bis 20 Uhr
Veranstaltungsort: Hechelei im Ravensberger Park 6, 33607 Bielefeld

Alle Informationen zu den BigBrotherAwards 2015 finden Sie auf der neuen BigBrotherAwards-Website.

Karten für die in BigBrotherAwards 2015 sind in unserem Online-Shop erhältlich:
Eintrittskarte: BigBrotherAwards Verleihungsgala 2015
Gutschein: BigBrotherAwards 2015, Teilnahme am 'Danke-Essen'

Die Jury 2015

Dieses Jahr arbeiten in der Jury: Sönke Hilbrans für die Deutsche Vereinigung für Datenschutz e.V., Dr. Rolf Gössner für die Internationale Liga für Menschenrechte e.V., Dr. Peter Wedde vom Institut für Datenschutz, Arbeitsrecht und Technologieberatung, Linus Neumann für den Chaos Computer Club, Max Schrems von Europe-v-Facebook sowie padeluun und Rena Tangens für Digitalcourage e.V.. Mehr Informationen finden Sie auf der neuen BigBrotherAwards-Website.

Erzählen Sie auch Ihren Freund.innen und Bekannten von den BigBrotherAwards! Dafür können Sie das Bild unten verwenden.

BBA-Plakat

Bilder: Digitalcourage CC BY SA 3.0


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April 01 2015

Mitmachen und dem BND die Mittel kürzen!

Vor zwei Wochen musste der Neubau des BND in Berlin trockengelegt werden. Saboteure oder Spaßvögel hatten auf der bestbewachten Baustelle Deutschlands Wasserhähne abmontiert und die Baustelle geflutet. Eine Petition beim Deutschen Bundestag fordert jetzt, den BND insgesamt etwas trockener zu legen. Denn der bedient sich ganz dreist und will 300 Millionen Euro extra.

Gut zwei Jahre nach den Enthüllungen von Edward Snowden zeigt sich immer deutlicher, wie verstrickt der BND im illegalen Überwachungsgeschäft ist: Ob Drohnenkrieg, illegales Abhören des Internetknoten DE-CIX oder Weitergabe der Daten an den Großen Bruder NSA. Der Geheimdienstuntersuchungsausschuss bringt nahezu in jeder Sitzung halblegale und illegale Aktivitäten des BND ans Licht.

In der Begründung der Petition heißt es:

Das Einfrieren des BND-Etats wird dazu beitragen, der Erosion des Grundgesetzes in diesem Bereich Einhalt zu gebieten. Ferner soll dem BND die Fähigkeit genommen werden, sich an völkerrechtswidrigen Kriegen zu beteiligen. Wird der weitere Ausbau der Überwachungsfähigkeit verhindert, haben das Parlament und die Öffentlichkeit entsprechend Zeit gewonnen, um eine ausführliche Debatte über die Aufgaben und die Kontrolltiefe von Geheimdiensten zu führen. Dem Parlament würde die Möglichkeit eröffnet, durch die Verknüpfung der Freigabe von Mitteln mit politischen Maßnahmen, in der Behörde dem Primat des Parlaments wieder Vorrang einzuräumen. Der Ausstieg aus dem Drohnenkrieg gegen den Terror ist ein Gebot des Völkerrechts und der Menschenwürde, wobei die Etat-Kürzung dazu beiträgt eben dieses zeitnah umzusetzen.

Mitzeichnen geht noch bis zum 29. April 2015 hier.

Foto: Robert Agthe: "Mainframe des Bösen" Lizenz: by 2.0

Routerzwang - Was ist das eigentlich?

Mit dem „Entwurf im Gesetz über Funkanlagen und Telekommunikationsendeinrichtungen“ (FTEG) befindet sich das Wirtschaftsministerium auf dem besten Weg, dem so genannten „Routerzwang“ einen Riegel vorzuschieben. Höchste Zeit also, sich einmal anzusehen, was es mit dem Routerzwang auf sich hat.

Was ist Routerzwang?

„Routerzwang“ ist die Praxis von Internetanbieter.innen, ihre Kund.innen zu zwingen, den mitgelieferten Router einzusetzen. Dies wird erreicht, indem die Internet-Zugangsdaten fest im Router hinterlegt und den Kund.innen nicht mitgeteilt werden. Da ein neuer Router diese Zugangsdaten braucht, um sich ins Internet einzuwählen, wird effektiv verhindert, dass ein anderes Gerät eingesetzt wird.

Schränkt Routerzwang Verbraucher.innen ein?

Eines der mit dem Routerzwang verbundenen Probleme ist, dass die von den Anbieter.innen gelieferten Geräte in vielen Fällen nicht dem aktuellen Stand der Technik entsprechen. Teilweise fehlen wichtige Funktionen komplett. Außerdem stellen manche Anbieter wichtige Funktionen wie WLAN nur gegen einen monatlichen Aufpreis zur Verfügung oder limitieren das Netzwerk auf eine bestimmte Anzahl an Geräten. Die Nutzer.innen sind den Anbietern komplett ausgeliefert, sofern sie nicht die technischen Kenntnisse haben, um die Zugangsdaten aus den Routern zu befreien. Und selbst dann verbieten manche Anbieter.innen den Anschluss neuer Router in ihren Verträgen oder verhindern es durch technische Maßnahmen wie MAC-Filter.

Routerzwang schafft Unsicherheit

Ein weiteres Problem ist die Sicherheit der Geräte. In den letzten Jahren wurden schwere Sicherheitslücken in den Routern von verschiedenen Herstellern gefunden, die teilweise bis heute nicht flächendeckend behoben sind. Teils brauchen die Hersteller.innen Monate, um Sicherheitsupdates zur Verfügung zu stellen, teils erhalten ältere Geräte überhaupt keine Aktualisierungen. Der Routerzwang verhindert, dass Nutzer.innen unsichere Router - kurzzeitig oder auf Dauer - durch sichere Geräte ersetzen. Ein Ende des Routerzwangs würde dieses Problem beheben. So könnten Nutzer.innen nicht nur ihre Netzwerke gegen Angriffe von außen schützen, sondern dabei auch noch die Hersteller.innen von sicher(er)en Routern unterstützen. Das schafft weitere finanzielle Anreize für die Hersteller.innen, sichere Geräte bereitzustellen.

Freie Endgerätewahl fördert Innovation

Der Routerzwang sorgt außerdem für eine Stagnation bei der Entwicklung von Routern. Die Motivation, Geld in Innovation und Forschung zu investieren, ist gering, wenn die Nutzer.innen keine andere Wahl haben, als die zur Verfügung gestellten Router zu nutzen. Momentan ist das Hauptgeschäft der Routerhersteller.innen nicht der Verkauf an Endkund.innen, sondern die lukrative Massenbestellungen der Internetanbieter.innen, denen ein geringer Preis oftmals wichtiger ist als Sicherheit oder Funktionsumfang. Wenn Nutzer.innen in der Lage sind, ihre Router frei zu wählen, fördert dies den Wettbewerb zwischen den Routerhersteller.innen und damit die Innovation. Die Nutzer.innen können dadurch bessere, günstigere und hoffentlich sicherere Router bekommen. Die Möglichkeiten der Internetanbieter.innen, künstliche Beschränkungen ins Heimnetzwerk der Kund.innen zu bringen, wird ebenfalls verringert.

Kampf ist noch nicht gewonnen

Rechtlich stützen sich die Internetanbieter.innen beim Routerzwang auf die Definition des Routers als „Netzabschlusspunkt“. Damit gilt der gesamte Router als Teil der Infrastruktur des Anbieters, sodass der Anbieter Änderungen daran untersagen kann. Mit dem aktuellen Gesetzentwurf wird die Telefondose als „passiver Netzabschlusspunkt“ definiert, wodurch der Router komplett im Besitz der Kund.innen ist. Den Anbieter.innen wird damit die Rechtsgrundlage für den Routerzwang genommen. Sie werden außerdem gesetzlich zur Herausgabe der Zugangsdaten verpflichtet. Der Gesetzesentwurf muss nun noch das eigentliche Gesetzgebungsverfahren passieren, wofür er noch mit den Bundesländern und der EU-Kommission abgestimmt werden muss -- und auch Branchenverbände kommen zu Wort. Es bleibt zu hoffen, dass die Abschaffung des Routerzwangs diesen Prozess unbeschadet übersteht.

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Autor: Max Maass
Bild: Brenderous CC BY NC SA 2.0


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Buch: Digitalisierte Patienten - verkaufte Krankheiten

Die elektronische Gesundheitskarte ist mehr als eine neue Form der Speicherung von medizinischen Daten. Das Buch „Digitalisierte Patienten - verkaufte Krankheiten“ argumentiert, dass die neue Gesundheitskarte ein weiterer Schritt der Kommerzialisierung des Gesundheitswesens ist, bei dem Rechte von Patient.innen und Ärzt.innen auf der Strecke bleiben.

eGK Buch klein
Jetzt in unserem Shop: „Digitalisierte Patienten - verkaufte Krankheiten“
ISBN 978-3-88906-136-2; 192 Seiten, Köln 2011

Klappentext: „Das Gesundheitswesen soll umgekrempelt werden: Patientendaten sollen auf zentralen Servern gespeichert, die medizinische Versorgung soll standardisiert, Krankenhäuser und auch die ambulante Versorgung sollen privatwirtschaftlich ausgerichtet werden. Dies ist nicht im Interesse von Patienten. Gesundheit und Krankheit werden den Gesetzen des Marktes und des Profits unterworfen werden. Ein wichtiger Hebel dafür ist die elektronische Gesundheitskarte. (...) Dieses Buch bietet eine Fülle von Hintergrundinformationen zur ärztlichen Praxis, zu Entwicklungslinien im Gesundheitssystem, zum Schutz und zur Gefährdung von Patientendaten und zur bürokratischen Konzeption der eGK und begründet damit Protest und Widerstand."

Beiträge im Buch

  • Zur Umgestaltung des Gesundheitssystems mit Hilfe der elektronischen von Elke Steven Komitee für Grundrechte und Demokratie e.V.
  • eGK, ärztliche Praxis und die Gefahr der zusätzlichen Aufhebung des Arzt-Patienten-Verhältnisses von Svante Gehring, Facharzt für innere Medizin
  • Auf dem Weg zu Druck und Kontrolle - Erfahrungen in einer Hausarztpraxis von Astrid Andre-Nimrich, Allgemeinmedizinerin
  • Patientin im neoliberalen Krankenhaus von Frigga Haug wissenschaftlicher Beirat von Attac und von der Rosa-Luxemburg-Stiftung
  • Die verlorene Integrität - reflektierte Patientenerfahrung von Wolf-Dieter Narr, Politikwissenschaftler
  • Elektronische Gesundheitskarte und Prävention - Ein Mitte, unsere Gesundheit vorab zu gewährleisten? von Wolf-Dieter Narr, Politikwissenschaftler
  • Datengebrauch in der Medizin von Uta Wagenmann, Mitarbeiterin im gen-ethischen Netzwerk
  • Legitimation für Leistungsabbau - Gefördert mit Steuergeldern, entwickeln Forscher Kriterien und Instrumente zur Priorisierung im Gesundheitswesen von Klaus-Peter Görlitzer, Diplom-Journalist mit Schwerpunkt Medizin, Ethik, Biopolitik und Informationsfreiheit
  • Die elektronische Gesundheitskarte - Baustein der zentralen Telematikinfrastruktur in der Gesundheitsökonomie von Wolfgang Lindner, Diplom-Betriebswirt
  • Wirtschaftliche und politische Hintergründe bei der Einführung der eGK von Jan Kuhlmann, Rechtsanwalt im IT-Bereich
  • eGK - Symptom und Element eines bürokratisch verkorksten, technologisch-kapitallogisch laufenden Gesundheitssystems von Wolf-Dieter Narr, Politikwissenschaftler

„Digitalisierte Patienten - verkaufte Krankheiten“ - Jetzt in unserem Shop!
ISBN 978-3-88906-136-2; 192 Seiten, Köln 2011

Bild: Komitee für Grundrechte und Demokratie e.V. CC BY SA 3.0

March 27 2015

Datenschutz: Sonderberichterstatter.in der Vereinten Nationen

Der UN-Menschenrechtsrat hat nun eine.n Sonderberichterstatter.in für das Thema "Datenschutz in der digitalen Welt". Der Posten ist zunächst auf drei Jahre begrenzt. Wer ihn besetzt, ist allerdings noch nicht bekannt. Der Vorschlag kam unter anderem von den Delegierten aus Deutschland und Brasilien. Sie begründeten ihn mit der voranschreitenden technischen Entwicklung:

Sie ermöglicht Regierungen, Unternehmen und einzelnen Personen ein besseres Überwachen, Abhören und Daten sammeln, was Menschenrechte verletzen und missbrauchen kann, insbesondere das Recht auf Privatsphäre aus Artikel 12 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte und Artikel 17 des UN-Zivilpakts (Quelle: ohchr.org)

Saudi-Arabien und Südafrika sahen keine Notwendigkeit, für das Thema einen eigenen Posten zu schaffen. Russland hingegen begrüßte die Idee und verwies dabei auf die Datenschutzverbrechen der USA. Die USA selbst sprachen sich auch für den Posten aus, merkten jedoch weiter an, dass Verstöße gegen den UN-Zivilpakt gerechtfertigt seien, solange sie regionalen Gesetzen folgen und nicht willkürlich geschehen.

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Bild: Paul!!! CC BY ND 2.0


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„Zusammenarbeit braucht Kommunikation“

Eric Bachmann ist seit vielen Jahren mit Digitalcourage verbunden. In den 90er Jahren hat er ein Mailbox-System im ehemaligen Jugoslawien mit aufgebaut, durch das die Menschen trotz Krieg miteinander kommunizieren konnten.

Wie kam es dazu, dass ein Mailbox-Netzwerk mitten im Jugoslawienkrieg aufgebaut wurde?
Ich bin seit Jahrzehnten aktiver Trainer für gewaltfreie Aktionen und wurde von den Anti-Kriegs-Aktivisten in Kroatien eingeladen, ein Training zu machen. Das war 1991 und ich bin mit zwei anderen von Deutschland nach Zagreb gefahren. Schon bevor wir aufbrachen, begann der militärische Konflikt. Es gab Raketenangriffe auf Zagreb. Um komplett zu verstehen, was los war, mussten wir aber auch weiter nach Belgrad fahren, um zu sehen wie dort aussah. Leute haben uns massenweise Post und Briefe mitgegeben, weil die Kommunikation zwischen Zagreb und Belgrad nicht mehr funktionierte. Das Abschalten der Telefonleitungen war zu dem Zeitpunkt nicht nur eine Sache von Zerstörung, sondern hauptsächlich eine politische Entscheidung, sodass nicht mehr telefoniert werden konnte.

Wie wurde Kommunikation trotz abgeschalteter Leitungen wieder möglich?
Als erstes habe ich für die Umwelt-, Friedens- und Frauengruppen einen Fax-Weiterleitungs-Dienst eingerichtet. Die kroatischen Aktivisten konnten ein Fax an eine Nummer in England oder den Niederlanden senden und das wurde dann sofort an die entsprechende Nummer in Belgrad weitergefaxt und umgekehrt.

Faxen ist ja langsam und umständlich. Konnte nicht auch schon das Internet genutzt?
1991 war E-Mail etwas Neues, Internet gab es nur in Universitäten, aber nicht flächendeckend wie jetzt. Es gab aber Hobby-Netzwerker, die Bulletin Boards, also Mailboxen, betrieben haben. Eine weltweit verbreitete war das Fido-Net. Es bestand aus Computern, Modems und Leitungen. Mit meinem Computer konnte ich mich in einen anderen wählen und das war wie ein elektronisches schwarzes Brett. Die Mitteilungen wurden aber nicht sofort weitergeleitet, sondern nur ein-, zweimal, manchmal auch drei- oder viermal am Tag: Store and forward – Lagern und Weiterleiten war das Prinzip damals. Diese Mailboxen gab es damals überall und manche von ihnen hatten Gateways ins Internet und einige Leute aus den Friedensgruppen haben mich gefragt, ob ich nicht ein paar Modems besorgen könnte. Ich ging dann erstmal nach Deutschland, hielt Vorträge darüber, was in Kroatien und Serbien los ist und habe Geld für Modems gesammelt. Aber die Modems haben das Kommunikationsproblem nicht gelöst, weil die jugoslawischen Hobby-Netzwerk-Administratoren nicht mitgemacht haben. Sie haben zugestimmt, aber eigentlich wollten sie keinen Kontakt zum sogenannten Feind aufbauen. Also habe ich den Friedensgruppen gesagt: Wenn ihr diese Kommunikation wollt, dann müsst ihr das selber aufbauen und ich helfe euch dabei.

Wie sah diese Hilfe aus?
Ich kannte Freunde, die die nötigen Erfahrungen hatten und das war damals der FoeBuD, wo ich schon aktiv war. Da habe ich dann gelernt, wie man unser Programm Zerberus installiert und 1992 haben wir dann eine Mailbox in Zagreb und in Belgrad aufgestellt. Dabei hatten wir das Problem, dass es an Telefonleitungen mangelte. Um eine Leitung zu bekommen, mussten 1000 Dollar bezahlt werden, eine Unmenge Geld für die Leute damals. Wir haben bestehende Büroleitungen benutzt – nach Feierabend. Die Leitungen in Belgrad waren unwahrscheinlich schlecht, die Leitungen waren häufig mit geöltem Papier umwickelt. Bei Gewitter und Regen wurden die Verbindungen noch schlechter.

Seit der Arbeit in Jugoslawien ist fast ein Vierteljahrhundert vergangen. Was haben Sie aus der Geschichte der Mailboxen über elektronische Kommunikation gelernt?
Es war erstaunlich, was sich aus den Mailboxen entwickelte: Es gab Leute in Sarajevo, die haben Kontakte durch die Mailbox mit Leuten in Belgrad aufgebaut, die haben Freundschaften geschlossen, obwohl die Länder selbst gekämpft haben. Leute haben zusammengehalten. Wenn man Leuten die Möglichkeit gibt zu kommunizieren, kann viel Positives entstehen. Denn Kommunikation ist notwendig, wenn man Lösungen will – und zu der Zeit ging es um Anti-Kriegs-Kampagnen – wenn Leute miteinander etwas bewegen wollen, wenn Leute in Kontakt miteinander bleiben wollen, seien es Freunde, seien es Familie, sei es für Zusammenarbeit, sei es, dass es darum geht, die Situation zu ändern. Wenn man nicht miteinander kommunizieren kann, steht man ganz alleine da. Wenn wir etwas bewirken wollen, müssen wir zusammenarbeiten und ohne Kommunikation ist das unmöglich.

Eric Bachman ist Trainer für gewaltfreie Konfliktbearbeitung und Aktionen.
Das Interview führte Friedemann Ebelt, Redaktion von Theresa Kruse.
Bild: Digitalcourage CC BY SA 3.0

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March 26 2015

Software für Engagierte erhält Open-Source-Preis

Software für Engagierte pflegt seit mehr als drei Jahren gemeinnützig eine deutsche Version von CiviCRM. Mit dem Programm lassen sich Non-Profit-Organisationen professionell managen.

Auszeichnung für CiviCRM

Am 26. März zeichnete der soziale Online-Buchhandel buch7.de den Verein Software für Engagierte aus und macht damit darauf aufmerksam, wie wertvoll freie Software für die ganze Gesellschaft ist. Verliehen wurde der Preis auf dem OpenUp Camp in der Grundig Akademie in Nürnberg.

Detlev Sieber, geschäftsführender Vorstand von Software für Engagierte bei der Entgegennahme der Auszeichnung:

Gerade für Organisationen der Zivilgesellschaft ist es wichtig, eine zuverlässige Freie Software einsetzen zu können. CiviCRM wird mittlerweile von rund 10.000 Organisationen weltweit genutzt. In Deutschland geht die Verbreitungerst jetzt so richtig los, nachdem wir mit Hilfe von Digitalcourage denVerein "Software für Engagierte" gegründet haben und jetzt hierzulande eine aktive Community aufbauen.
Detlev Sieber

Software für Engagierte

Software für Engagierte wurde 2012 in Bielefeld gegründet und betreut seitdem die Freie CRM-Software CiviCRM, die für den Einsatz in deutschen Organisationen angepasst wurde. Weltweit setzen viele tausend Organisationen CiviCRM ein – überwiegend für Kontaktmanagement und Administration. Einer der ersten Anwender in Deutschland waren wir - Digitalcourage. Außerdem haben wir die Gründung von Software für Engagierte vorangetrieben, um anderen Organisationen in Deutschland beim Einsatz von CiviCRM zu helfen und die Software noch besser für den Einsatz in Deutschland vorzubereiten.

Barcamp der CiviCRM-Gemeinde: CiviCRM-Wochenende am 25. und 26. April 2015 in Essen Weitere Informationen

Weiterführende Links:

Bild: Software für Engagierte

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